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Kein Sieg, aber stolz auf das Erreichte

Im letzten Saisonspiel kann die OrangeAcademy bei PS Karlsruhe personalgeschwächt nur anderthalb Viertel mithalten und tritt nach der 96:63-Niederlage nun den Gang zurück in die ProB an.

Die OrangeAcademy verabschiedet sich mit einer 96:63-Niederlage aus der Zweiten Basketball Bundesliga. Die Partie beim Playoff-Teilnehmer PS Karlsruhe stand dabei von Beginn an unter keinem guten Stern: Neben dem grippegeschwächten Björn Rohwer musste Head Coach Danny Jansson ab der vierten Minute auch auf David Krämer verzichten. Der Ulmer Topscorer hatte einen Schlag auf die Wade abbekommen und war von da an nicht mehr einsatzfähig. Dennoch konnten die Gäste das Spiel bis ins zweite Viertel und zum 26:26-Ausgleich offen gestalten. „Im dritten Viertel haben wir dann leider den Fokus verloren und uns abhängen lassen“, so Head Coach Danny Jansson über die entscheidende Phase. Während Karlsruhe nun in der kommenden Woche gegen Köln in die Playoffs startet, tritt Ulm an der Seite von Lokalrivale Ehingen den Gang zurück in die ProB an. „Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel gesagt, dass das einige besondere Jahre waren und wir – trotz des sportlichen Abstiegs – insgesamt stolz auf das Erreichte sein können“, resümierte Coach Jansson. 

Spielverlauf: Das Spiel begann für die OrangeAcademy mit einem Schockmoment: Nach knapp vier Minuten musste David Krämer mit einer Blessur an der Wade vom Parkett. Die Verletzung des Topscorers brachte Ulm aus dem Tritt: Von 11:8 (4. Minute) fielen die Gäste auf 22:14 (9.) zurück. Die letzte Minute des Auftaktviertels gehörte dann aber den Gästen: Drei Punkte von Till Pape und ein sehenswerter Dunking von Nico Bretzel brachten das Jansson-Team zurück ins Spiel (22:19, 10.). Nachdem Joschka Ferner den Lauf mit dem Jumper zum Ausgleich abgeschlossen hatte (26:26, 13.), schalteten die Hausherren aber einen Gang hoch: Mit einer schnellen 10-Punkte-Serie – darunter 5 Punkte durch Routinier Richie Williams – brachte der Favorit wieder Luft zwischen sich und die Academy (36:26). Während bei Karlsruhe nun Williams und Parker übernahmen, ging Danny Jansson tiefer in seine Rotation. Zu nutzen wusste das Zach Ensminger, der mit zwei Freiwürfen nach schönem Drive en 48:34-Halbzeitstand herstellte.

Nach der Pause erhöhte Karlsruhe schnell bis auf 55:37 (23.) – doch das Ulmer Team hielt dagegen: Zwei Layups von Pongo und der zweite Dunk des auffälligen Bretzel verkürzten wieder auf 55:43 (25.). Nach einem Dreier durch Bretzel musste Ulm dann aber rund zwei Minuten auf den nächsten Korb warten, was Karlsruhe nutzte, um wieder für klare Verhältnisse zu sorgen (71:52, 29.).  Eine 17-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel bauten die Gäste mit einer 8:0-Serie dann entscheidend auf 81:56 (34.) aus. So kamen am Ende auf beiden Seiten auch selten eingesetztere Akteure zum Einsatz – wie Lazar Scekic: Der 17-jährige Nachwuchscenter netzte in seinen ersten zwei ProA-Minuten prompt zwei Freiwürfe erfolgreich ein.

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Björn hat während seiner Grippe-Erkrankung sieben Kilo verloren und war noch nicht einsatzbereit, und David konnte nach einem Schlag gegen die Wade nicht mehr richtig auftreten. Ich hätte mir gewünscht, dass alle heute noch einmal zum Einsatz kommen. Im dritten Viertel haben wir leider den Fokus verloren und uns abhängen lassen. Nichtsdestotrotz: Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel gesagt, dass das einige besondere Jahre waren und wir stolz auf das Erreichte sein können.“

Es spielten: Marcell Pongo (15 Punkte, 5 Assists), Nicolas Bretzel (13), Till Pape (11), Nils Mittmann (8), Christoph Philipps (5), Zach Ensminger, Joschka Ferner (je 3), Marius Stoll, Lazar Scekic (je 2), David Krämer (1), Nicolas Möbus, Tim Köpple.

Foto: Langer/Archiv.

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