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Grippegeschwächt ohne Chance gegen Crailsheim

Die OrangeAcademy kann den Ausfall von Nils Mittmann und Joschka Ferner nicht kompensieren und verliert gegen den Tabellenzweiten Crailsheim klar mit 76:103 (31:43).

Die zurückliegenden Wochen waren anstrengend gewesen für die OrangeAcademy – mental (mit drei Auswärtsniederlagen) und körperlich (besonders für die Doppellizenz-Spieler). Ausgerechnet vor dem Duell gegen die Crailsheim Merlins erwischte das Ulmer Team dann noch die Grippewelle; Nils Mittmann und Joschka Ferner konnten gar nicht auflaufen, David Krämer und Björn Rohwer nur angeschlagen. Eine Hypothek, die gegen den Tabellenzweiten zu schwer wog: Mit ersatzgeschwächtem Kader war Ulm dem Landesrivalen am Sonntag nur eine Halbzeit lang gewachsen (31:43) und musste nach einem Einbruch im dritten Viertel (18:32) frühzeitig die Segel streichen. „Wir waren heute in einer sehr schwierigen Situation. Dennoch haben wir vor allem in der ersten Hälfte gekämpft. Im dritten Viertel ist uns dann aber merklich die Luft ausgegangen“, so Danny Jansson nach der 76:103-Niederlage. Wie sehr es die OrangeAcademy wollte, war vor allem an 16 Ulmer Offensiv-Rebounds abzulesen, von denen Till Pape (17 Punkte / 9 Rebounds) und Nico Bretzel (14 / 11) die Mehrheit abgriffen. „Jetzt geht es darum, dass wir diese Niederlage hinter uns lassen und alle schnell wieder zu Kräften kommen“, blickte Coach Jansson voraus.

Spielverlauf: Aus einer hektischen Anfangsphase ging der Favorit mit der Führung hervor – nicht zuletzt dank Konrad Wysocki, der mit zwei Dreiern einen 6:15-Start perfekt machte (6. Minute). Erst, als der zweite Anzug aufs Feld kam, fand Ulm mehr Zugriff auf das Spiel: Während Nico Bretzel hinten mit einem Block aufräumte, brachten Till Pape und Nico Möbus ihre Farben mit je 4 Punkten auf 16:19 heran (9.). Doch der Angriff – und vor allem der Wurf von außen (0/9 Dreier) – blieb die Ulmer Baustelle, und Crailsheim nutzte das zur höchsten Führung (23:36, 18.). Just in diesem Moment brachen Bretzel und Möbus dann den Dreier-Fluch und brachten Ulm mit einem schnellen 7:0-Lauf wieder auf Schlagdistanz (30:36, 19.). Doch Crailsheim antwortete im Stile eines Spitzenteams und distanzierte Ulm bis zur Halbzeit wieder auf 31:43.

Und an diesen Run knüpften die Gäste nach der Pause an: Der wendige Frank Turner riss immer wieder Lücken in den Ulmer Abwehrverbund und erhöhte mit 5 Zählern auf 40:55 (25.). Hinzu kam, dass die dezimierten Schwaben auch offensiv nun selten ein Rezept gegen den Aufstiegsaspiranten fanden. Und der machte nun kurzen Prozess: Mit einem 9:0-Lauf weitete Crailsheim seine Führung auf 42:68 aus (29). Bereits nach dem dritten Viertel (18:32) hatten die Gäste damit für die Vorentscheidung gesorgt. Die Hoheit an den Brettern, die vor allem Pape (17 und Bretzel beherrschten, drückten den Rückstand aber noch unter die 30-Punkte-Marke.

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Wir waren heute in einer sehr schwierigen Situation mit zwei Grippe-Kranken und weiteren Spielern, die immer noch durch einen Infekt geschwächt waren. Dennoch haben wir vor allem in der ersten Hälfte gekämpft. Im dritten Viertel ist uns dann merklich die Puste ausgegangen, und gegen ein Team wie Crailsheim wird das Ergebnis dann schnell hässlich. Man kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen.“

Es spielten: Till Pape (17 Punkte, 9 Rebounds), David Krämer (16, 6 Rebounds), Nico Bretzel (14, 11 Rebounds), Nico Möbus, Björn Rohwer (je 7), Christoph Philipps (6), Zach Ensminger (5), Marcell Pongo (4, 6 Assists), Marius Stoll, Edward Reisig.

Foto: Langer/Archiv.

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