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Duell der Tabellennachbarn in der „Maspernhölle“

Ohne einige Leistungsträger reist die OrangeAcademy am Samstag (Tipoff: 19.30 Uhr) als Außenseiter zu den Uni Baskets Paderborn.

Tabellen-13. gegen Tabellen-14.: Dass dem Duell zwischen den Uni Baskets Paderborn und der OrangeAcademy am Samstag (19.30 Uhr / live auf airtango.live) einiges an Bedeutung innewohnt, lässt die Tabellenkonstellation erahnen. Und dass Westfalen und Schwaben sportlich auf Augenhöhe sind, wurde bereits im Hinspiel deutlich, als die Gäste letztlich einen hauchdünnen 70:72-Sieg aus der Kuhberghalle entführten. Beim Re-Match in der Paderborner „Maspernhölle“, die ähnlich wie ihr Ulmer Pendant noch aus Schulturnhallen-Zeiten stammt, scheint ein weiterer Nailbiter also nicht ausgeschlossen – wenngleich die Gäste gehandicapt antreten werden. Denn auf Grund des zeitgleichen Ulmer BBL-Spiels gegen Jena wird das Jansson-Team dezimiert nach Paderborn reisen. „Es ist für uns ein Nachteil, dass die Terminierung des Spiels nicht anders möglich war. Aber gleichzeitig ist das keine neue Situation“, so Head Coach Danny Jansson, der daher fordert: „Wir müssen mental bereit sein – ob mit oder ohne einige wichtige Spieler!“

Mehrere vergebene Layups und zwei Paderborner Dreier hatten Mitte Oktober am Kuhberg für eine späte Wende zugunsten der Baskets gesorgt. „Das war ein Spiel, das wir hätten gewinnen müssen“, erinnert sich Danny Jansson. Inzwischen hat sich in Paderborn einiges getan: Mit Center Ethan O’Day und Shooting Guard Dion Prewester haben zwei Import-Profis die Mannschaft von Uli Naechster verstärkt. Seitdem konnten die Westfalen Schwergewichte wie Heidelberg (75:79) oder Hamburg (72:67) schlagen, kamen zugleich aber auch gegen Chemnitz (79:53) oder Nürnberg (71:46) unter die Räder. „Es fehlt ihnen noch an Konstanz. Das macht sie aber auch gefährlich – denn wir wissen nicht, welches Gesicht sie am Samstag zeigen werden“, so Danny Jansson. 

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Wir haben uns unter der Woche noch einmal intensiv mit dem Spiel in Nürnberg beschäftigt und Fehler aufgedeckt, die uns den Sieg gekostet haben. Auch in Paderborn wird wichtig sein: Wir müssen mental bereit sein – ob mit oder ohne einige wichtige Spieler. Wenn uns das gelingt, können wir Paderborn schlagen.“  

Good to know Wirkliche gute Erfahrungen haben Ulmer Basketballer in der „Maspernhölle“ bislang nicht gemacht. Zwischen 2006 und 2010 gab es auf Bundesliga-Ebene vier Gastspiele in Paderborn, alle vier verloren die Schwaben. Darunter eine 96:67-Abreibung im Februar 2007 – bis heute eine der höchsten Niederlage in der Geschichte von ratiopharm ulm.

Foto Tobias Brändle