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Gegen Trier Wiedergutmachung betreiben

Drei Tage nach dem Spiel in Vechta tritt die OrangeAcademy am Samstag (19 Uhr) zum ersten Heimspiel im Jahr 2018 an – und will sich bei den Gladiators Trier für die höchste Saisonniederlage revanchieren.

An kein Spiel aus der Hinrunde hat die OrangeAcademy so schlechte Erinnerungen wie an den Auftritt in Trier. Beim Gastspiel an der Mosel Mitte Dezember ließen sich die Ulmer „früh den Schneid abkaufen“ (Danny Jansson) und fuhren letztlich mit der höchsten Saisonniederlage (102:66) an die Donau zurück. Rund einen Monat später geht es am Samstag (19 Uhr / Kuhberghalle) daher auch um Wiedergutmachung – wenngleich die Aufgabe gegen Trier nicht kleiner geworden ist. Im Gegenteil: Seit der ersten Begegnung reiten die Gladiators auf der Erfolgswelle und beendeten das Jahr 2017 mit vier Siegen in Serie. „Trier ist aktuell heiß“, sagt Danny Jansson. Dem Ulmer Coach bleibt nach dem Gastspiel in Vechta, von dem das Ulmer Team erst am Donnerstagmorgen zurückkehrte, nur ein voller Trainingstag zur Vorbereitung: „Trotzdem wollen wir beweisen, dass wir ein viel besseres Team sind, als es wir im Hinspiel gezeigt haben“, so der finnische Head Coach.

Bei Trier hat es den letzten Wochen vor allem defensiv Klick gemacht. Während der vier Siege ließ die Mannschaft von Coach Marco van den Berg durchschnittlich nur 66,5 Punkte zu. Ein großer Trumpf der Pfälzer ist ihre Ausgeglichenheit und Tiefe: Elf Akteure spielen im Schnitt zwischen neuneinhalb und 27 Minuten, wobei Trier über eine gute Mischung aus deutschen Spielern – wie Topscorer Johannes Joos (14,2 Punkte) – und ausländischen Profis – wie BBL-Routinier Jermaine Bucknor – verfügt. „Trier hat sich gefestigt und zuletzt einige sehr gute Mannschaften geschlagen“, lobt Danny Jansson die Entwicklung der Moselstädter.

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Wir haben wenig Zeit, um uns auf dieses Spiel vorzubereiten – aber wir sollten alle noch gut wissen, was im Hinspiel schief lief. Das war unser schlechtestes Saisonspiel und wir wollen beweisen, dass wir ein viel besseres Team sind, als wir es damals gezeigt haben. Trier hat sich gefestigt und zuletzt einige sehr gute Mannschaften geschlagen. Das wird eine große Herausforderung.“

Good to know Wie gut Trier derzeit drauf ist? Das Kalenderjahr 2017 schloss der Tabellenachte mit einem 76:70-Heimsieg gegen Crailsheim ab. Ein neuer Faktor im Spiel der Gladiators ist Robert Nortmann: Der kanadisch-deutsche Center, der kurz nach dem Hinspiel verpflichtet wurde, bringt 2,07 Meter und 109 Kilo ins Spiel und hat sich mit 8,3 Punkten gut ins Team eingefügt.

Foto: Langer/Archiv.