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Vor-Weihnachtstrip nach Köln

Bereits am Donnerstag reist die OrangeAcademy zum letzten Spiel des Jahres nach Köln, wo die Ulmer um 19.30 Uhr auf einen Aufstiegsanwärter mit hoher individueller Qualität treffen.

Für Besinnlichkeit oder ausgiebige Freude über den Heimsieg gegen Nürnberg bleibt bei der OrangeAcademy aktuell wenig Zeit. Denn der Spielplan will es so, dass die Ulmer bereits am Donnerstag (19.30 Uhr / live auf airtango.live) in der 18.000 Zuschauer fassenden Lanxess Arena in Köln ihr nächstes und zugleich letztes Spiel des Jahres 2017 austragen. Heißt: Zeit für lediglich zwei Trainingstage (Dienstag und Mittwoch), wenig Erholung für die Doppellizenz-Spieler – die noch am Mittwoch aus St. Petersburg zurückreisen – und Reisestrapazen zwischen zwei Werktagen. Für Danny Jansson dennoch „daily business“: „Wir sind das gewohnt, es sollte daher keinen großen Einfluss auf uns haben“, so der Head Coach, der sich vielmehr auf einen attraktiven Gegner zum Jahresabschluss freut: „Köln hat individuell sehr hohe Qualität. Es wird spannend zu sehen sein, ob wir gegen dieses Team die Leistung aus dem Spiel gegen Nürnberg wiederholen können.“

Das Projekt „RheinStars“ ist so ambitioniert wie die Namen seiner Macher prominent sind: Geschäftsführer Stephan Baeck, der den Club 2013 gründete, holte im Sommer mit Denis Wucherer (bis 2017 in Gießen) einen Bundesliga-erfahrenen Coach an den Rhein, der den Kölner Basketball zurück ins Oberhaus führen soll. Ein Ziel, das schon in dieser Saison erreicht werden könnte: Beim Sieg über Hamburg (77:74) und der knappen Niederlage in Vechta (83:75) zeigte das Wucherer-Team, das nicht viel zur Liga-Spitze fehlt. Offensiv trägt die RheinStars vor allem das US-Trio Kavin Gilder-Tilbury (12,6 Punkte), Jesse Morgan (12,1) und Keith Ramsey (10,3), der von 2013 bis 2015 für Hagen in der BBL spielte. „Köln hat einige Spieler, die ein Basketball-Spiel übernehmen können“, so Danny Jansson. „Sie müssen wir so gut es geht kontrollieren.“

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy):
„Köln hat individuell sehr hohe Qualität. Sie haben einige Spieler, die ein Basketball-Spiel übernehmen können; wir müssen damit rechnen, dass sie auch schwere Würfe treffen werden. Trotzdem müssen wir sie so gut es geht kontrollieren.  Es wird spannend zu sehen sein, ob wir gegen dieses Team die Leistung aus dem letzten Spiel wiederholen können. Gerade in eigener Halle ist Köln schwer zu schlagen.“

Good to know Ein Kölner, der den Gast aus Ulm gut kennt, wird am Donnerstag gegen sein Ex-Team nur zuschauen können. Andreas Wenzl reifte in der Ulmer Jugendabteilung zum zweimaligen NBBL-Allstar (2011, 2012), ehe den gebürtigen Kuchener eine Serie von Knieverletzungen zurückwarf. Nach seinem zwischenzeitlichen Karriere-Ende 2013 griff Wenzl erst in Trier und nach einer zweijährigen Pause schließlich in Köln wieder an. Nach einer soliden Comeback-Saison 2016/17 muss der 2,09-Meter-Mann aktuell aber einmal mehr in der Reha schwitzen: Zum wiederholten Male verletzte sich Wenzl im Sommer am Meniskus.

Foto Harry Langer

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