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Die Chemnitzer Festung einnehmen

Die OrangeAcademy reist am Samstag (19.00 Uhr) zu den heimstarken NINERS Chemnitz, um den dritten Sieg in Folge einzufahren.

Aus zwei mach drei: So lautet die Zielsetzung der OrangeAcademy vor dem 9. Spieltag! Nach zuletzt zwei Siegen gegen Baunach (56:67) und Kirchheim (85:79) will das junge Ulmer Team seine Mini-Serie am Samstag (19.00 Uhr – live auf www.airtango.live) bei den NINERS Chemnitz ausbauen. Und zumindest tabellarisch liegen die Sachsen für Ulm in greifbarer Nähe: Mit einer Bilanz von 3-5 rangiert Chemnitz punktgleich mit der OrangeAcademy auf Platz elf. Academy-Coach Danny Jansson erwartet dennoch „eines der schwersten Auswärtsspiele der Saison“, denn: „Chemnitz ist eines der besten Heimteams in der jüngeren ProA-Geschichte. Uns erwarten 3.000 Zuschauer – das wird ein guter Test für unser junges Team“, so Jansson. Erschwerend kommt hinzu, dass der Head Coach auf Grund des zeitgleichen Ulmer Bundesliga-Spiels gegen Braunschweig nicht all seine Doppellizenz-Spieler zur Verfügung haben wird.

 

Chemnitz tritt zwar mit zwei Auswärtsniederlagen im Gepäck an, hat in der heimischen Richard-Hartmann-Halle aber erst ein Saisonspiel verloren. Bester Scorer der NINERS ist der ehemalige Bayreuther Malte Ziegenhagen, der seinen 15,4 Punkten noch 4 Assists pro Spiel beifügt. Danny Jansson warnt aber davor, sich zu sehr auf einen Spieler zu konzentrieren: „Sie haben viele gleichwertige Spieler und eine gute Mischung aus US-Amerikanern und jungen Deutschen“, erklärt der Finne. Gegen das Team mit der drittbesten Feldwurfquote der Liga wird es vor allem wieder auf die Ulmer Defensive ankommen: „Gegen Kirchheim haben wir unsere beste Verteidigungsleistung der Saison gezeigt. Daran müssen wir anknüpfen“, fordert Danny Jansson.

 

Quotes

Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Chemnitz ist eines der besten Heimteams in der jüngeren ProA-Geschichte. Uns erwarten 3.000 Zuschauer – das wird ein guter Test für unser junges Team. Mir gefällt, wie der Chemnitzer Kader aufgebaut ist. Sie haben viele gleichwertige Spieler und eine gute Mischung aus US-Amerikanern und jungen Deutschen. Das Spiel gegen Kirchheim hat gezeigt, dass es für uns nur über die Defensive geht. Wir haben gegen Kirchheim aus der Verteidigung heraus viele einfache Zähler generiert. Daran müssen wir anknüpfen.“

Good to know Seit Beginn der Saison 2016/17 hat Chemnitz – inklusive Playoffs – nur sechs seiner 24 Heimspiele verloren. Kein aktueller Zweitligist ist heimstärker! Die Ulmer „all time“ Bilanz – also seit 2001 – gegen Chemnitz steht übrigens bei 6-3 Siegen.

Foto Harry Langer