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Gegen Kirchheim an die körperlichen Grenzen gehen

Im dritten Spiel innerhalb von zehn Tagen erwartet die OrangeAcademy am Sonntag (16 Uhr) die Kirchheim Knights in der Kuhberghalle.

Eine intensive englische Woche endet für die OrangeAcademy am Sonntag (16 Uhr, Kuhberghalle) gegen die Kirchheim Knights – und damit gegen ein Urgestein aus der Zweiten Liga. Seit zehn Saisons spielen die Ritter durchweg in der ProA und haben sich über die Jahre von einer grauen Maus zu einem Favoriten auf die Spitzenplätze gemausert. Im vergangenen Jahr endete der Playoff-Run der Knights erst im Halbfinale gegen Weißenfels. Nach einem Trainerwechsel und vielen Verletzungen in der Vorbereitung verlief der Saisonstart zwar wechselhaft (Bilanz: 4-3), doch Danny Jansson hat die „Knights“ als klaren Playoff-Kandidaten auf dem Zettel: „Sie besitzen viel Qualität, gerade auf den Außenpositionen“, so der Ulmer Head Coach, der den Schlüssel zum Sieg aber unter dem Korb sieht: „Wenn wir das Rebound-Duell ausgeglichen gestalten können, haben wir eine Chance.“

Während das Ulmer Team zuletzt in Baunach Selbstbewusstsein tankte (56:67), kommt Kirchheim mit einem 72:68-Sieg gegen Nürnberg im Gepäck an die Donau – und mit einem Kader, der höchsten Ansprüchen genügt. Mit Charles Barton – dem Sohn des ehemaligen Ulmer Coaches Charles Barton Senior (1996/97) – führt ein Bundesliga-erfahrener Spielmacher Regie (17,3 Punkte, 5,9 Assists). Das Korsett des Teams ergänzen mit Kapitän Andreas Kronhardt, Tim Koch und Brian Wenzel drei erfahrene deutsche Profis. Wie viel Talent im Knights-Kader steckt, musste u.a. schon Aufstiegsfavorit Crailsheim schmerzlich erfahren (73:71). Danny Jansson hat daher großen Respekt vor den Knights: „Kirchheim hat gezeigt, dass sie jeden in dieser Liga schlagen können“.

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Kirchheim hat gezeigt, dass sie jeden in dieser Liga schlagen können. Sie besitzen viel Qualität, gerade auf den Außenpositionen, waren bislang aber noch nicht konstant genug, um ganz oben mitzuspielen. Kirchheim spielt sehr physisch. Wenn wir das Rebound-Duell ausgeglichen gestalten können, haben wir eine Chance. Und wir müssen Charles Barton im Zaum halten. Er ist der Schlüsselspieler in dieser Mannschaft.“

Good to know Vor jedem Spiel des 8. Spieltags wird eine Schweigeminute für Mathias Grothe abgehalten. Grothe, Cheftrainer von Phoenix Hagen und Vorstandsmitglied der AG 2. Basketball-Bundesliga, ist nach schwerer Krankheit am Dienstagmorgen, 31. Oktober, im Alter von 39 Jahren verstorben. Grothe war eine Ikone im Hagener Basketball. Von 1998 bis 2002 bestritt er 116 Bundesligaspiele für Brandt Hagen. Seit der Gründung 2004 war er für Phoenix Hagen am Ball, 2009 gelang ihm als Kapitän der Aufstieg in die Bundesliga. Nach seiner letzten Saison im Oberhaus beendete er mit dem Klassenerhalt seine Profikarriere. Auch danach blieb er der Basketballwelt erhalten und engagierte sich als Coach im Nachwuchsbereich. Seit Februar diesen Jahres übernahm er das Traineramt von Phoenix Hagen.

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